Print Media

May 22nd, 2019, esanum
Hören mit Licht - Das optische Cochlea-Implantat

Bahnbrechende Forschung stellt selbst Musikgenuss durch Lichtimpulse in Aussicht

linkClick here for the full article.


May 22nd, 2019, Ärzteblatt
Optogenetik: Besser Hören mit Licht

Neue Möglichkeiten, das Hörvermögen von Schwerhörigen wiederherzu­stellen, hat der Neurowissenschaftler Tobias Moser im Rahmen des Hauptstadtkon­gresses vorgestellt. Gemeinsam mit seinem Team forscht der Leiter des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften der Universitätsmedizin Göttingen seit 2008 an optischen Cochleaimplantaten. Der Vorteil gegenüber bisherigen Cochleaimplan­ta­ten: die optischen Modelle ermöglichen ein feiner differenziertes Hören.

linkClick here for the full article.


May 20th, 2019, Der Tagesspiegel online
Schwerhörigkeit

"Licht könnte den Menschen mehr Informationen über Tonhöhen zurückgeben“

Herr Moser, schon heute wird stark schwerhörigen oder völlig gehörlosen Menschen mit Prothesen geholfen, die in die Hörschnecke eingeführt werden. Diese Cochlea-Implantate funktionieren mit elektrischem Strom. Warum wollen Sie es nun stattdessen mit Licht versuchen?
Die Cochlea-Implantate, die es heute gibt, sind ganz hervorragende Prothesen. Rund 700.000 Menschen weltweit verstehen damit gesprochene Sprache. Das gelingt am besten, wenn zwei Menschen sich in einer ruhigen Umgebung gegenüber sitzen, aber auch am Telefon. Diese Implantate wandeln Schall in elektrische Signale um und stimulieren den Hörnerv direkt – unter Umgehung der geschädigten oder verlorenen Haarzellen. Ein bis zwei Dutzend Elektroden geben dabei in der Hörschnecke des Innenohrs Strom ab, um Nervenzellen zu stimulieren. Die Implantate haben aber ein Problem, das wir nicht überwinden können: Es ist schwer, mit ihnen bei Störgeräuschen Sprache zu verstehen, und es ist kaum möglich, Melodien gut zu verfolgen. Das ist auch leicht nachzuvollziehen: Denn vergleicht man die Hörschnecke mit einer Wendeltreppe, dann wird dabei ein ganzes Stockwerk auf einmal angeschaltet, es ist kaum möglich, einzelne Treppenstufen zu berühren. Doch jede dieser Stufen entspricht einer Tonhöhe, über die das Gehirn informiert wird. Bis zu 2000 Tonhöhen kann das gesunde Ohr unterscheiden. Darauf zu verzichten ist vor allem für Menschen schwer, die vorher gern Musik gehört haben. Dieses Problem möchten wir überwinden, indem wir Licht statt Strom einsetzen.
Worin liegt der Vorteil von Licht?
Man kann es besser bündeln als Strom. Den Hörnerv optisch anzuregen, würde deshalb wesentlich mehr separate Stimulationskanäle ermöglichen und könnte diesen Flaschenhals der gegenwärtigen Implantate überwinden. Es könnte den Menschen mehr Informationen über Tonhöhen zurückgeben.

linkClick here for the full article.


May 7th, 2019, Göttinger Tageblatt online
Göttinger "Händel-Talk" mit Wissenschaftlern und Musikern

Die Dosis macht den Hörgenuss

Lauter als ein Rasenmäher mäht, kann Erica Eloff singen. Das klingt nicht unbedingt wie ein Kompliment. In dem Fall ist es aber eins. Die aus Südafrika stammende Künstlerin gehört zu den weltweit gefragten Sopranistinnen. Dem Organisationsteam der am 17. Mai beginnenden Internationalen Händel-Festspiele um den Geschäftsführenden Intendanten Tobias Wolff ist es gelungen, die Sängerin zu verpflichten. Bereits am Montagabend beteiligte sich Eloff, wie auch der Künstlerische Leiter der Festspiele, Laurence Cummings, an einer Veranstaltung im Restaurant des Uni-Klinikums. Unter der Überschrift „Händel-Talk meets Kultur“ ging es um das Hören und um das Gehör: ein gemeinsames Projekt von Göttinger Hörforschern und Künstlern, zugleich der dritte und letzte Teil der Händel-Talk-Reihe.

Zu laute Musik verursacht Hörschäden Musik und Hören sind eng miteinander verwoben, hieß es in der Einladung. Besonders für Musiker sei ein feiner Hörsinn unverzichtbares Werkzeug. Doch könne auch die schönste Musik auf Dauer zu Hörschäden führen, wenn sie zu lange und zu laut genossen wird, gab die Fachärztin für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Nicola Strenzke zu bedenken.

Also besser keine Musik mehr hören? Händel-Festspiele adé? Prof. Moser hatte darauf eine alle in Erwägung gezogenen Präventionen dieser Art ad absurdum führende Antwort: „Ich würde mich freuen über jeden Rasenmäher, der eine Musik macht wie Erica Eloff.“

linkClick here for the full article.


April 29th, 2019, UMG Pressemitteilung
Hearing the light: how artificial hearing could become more natural

Researchers at the University Medical Center Göttingen (UMG) and the German Primate Center – Leibniz Institute for Primate Research (DPZ) are demonstrating improved frequency resolution of artificial hearing using optical stimulation of the inner ear. Publication in Nature Communications.

(umg/DPZ) In a recently published study, scientists led by Prof. Tobias Moser, head of the Institute for Auditory Neuroscience at the University Medical Center Göttingen (UMG) and the Auditory Neuroscience and Optogenetics research group at the German Primate Center – Leibniz Institute for Primate Research (DPZ), have characterized the spectral resolution of natural and artificial hearing. In Mongolian gerbils, they compared optogenetic excitation of the auditory nerve – a technique which was recently developed in Göttingen – with acoustic hearing and with clinically used electrical stimulation of the auditory nerve. To stimulate the auditory nerve optically, light-sensitive ion channels were introduced into the nerve cells of the inner ear using viral gene transfer. By studying neuronal activity in the midbrain, the spectral resolution of acoustic, optical and electrical hearing was compared. The results demonstrate that the artificial excitation of the auditory pathway by light allows a much higher spectral resolution than the excitation by electric current. At low levels of activity in the midbrain, the spectral resolution was even as good as that of acoustic hearing. These results spur hope that future optical cochlear implants will improve the ability of hearing impaired to hear more naturally, improve speech understanding in noise and music perception.

linkClick here for the full article.


April 29th, 2019, UMG Pressemitteilung
Wie künstliches Hören durch Licht natürlicher werden könnte

Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Deutschen Primatenzentrums – Leibniz-Institut für Primatenforschung (DPZ) zeigen verbesserte Frequenzauflösung künstlichen Hörens durch optische Stimulation des Innenohrs. Veröffentlichung in Nature Communications.

Musik genießen, Melodien erkennen oder das Zuhören in einer Umgebung mit vielen Hintergrundgeräuschen – das ist immer noch schwierig für Menschen, die beim Hören auf Hörprothesen, so genannte Cochlea-Implantate, angewiesen sind. Göttinger Hörforscher konnten jetzt nachweisen, dass sich die Qualität des künstlichen Hörens maßgeblich verbessern ließe, wenn die Hörbahn mittels Licht statt mit elektrischem Strom stimuliert wird.
Wissenschaftler um Prof. Dr. Tobias Moser, Direktor des Institutes für Auditorische Neurowissenschaften an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sowie Leiter der Forschungsgruppe Auditorische Neurowissenschaften und Optogenetik am Deutschen Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung(DPZ), haben in einer kürzlich veröffentlichten Studie das Auflösungsvermögen für Tonhöhen beim natürlichen sowie künstlichen Hören gemessen und bestimmt. Dabei verglichen sie die in Göttingen entwickelte Anregung des Hörnervs mittels Licht (optogenetische Anregung) mit natürlichem Hören und dem Hören mit Hilfe des etablierten elektrischen Cochlea-Implantats im Tiermodell. Über die Untersuchung der Nervenaktivität im Mittelhirn gewannen die Wissenschaftler vergleichbare Daten über das Auflösungsvermögen für Tonhöhen (Frequenz) bei akustischem, optischem und elektrischem Hören.

linkClick here for the full article.


April 25th, 2019, UMG Pressemitteilung
Was Musik-Machen mit Musik-Hören zu tun hat

Händel-Talk meets Kultur im Klinikum zu einem ganz besonderen Kooperationsprojekt.
- Gemeinsame Presseinformation mit Internationale Händel Festspiele Göttingen -
Im dritten und letzten Händel-Talk des Jahres 2019 dreht sich, natürlich, wieder alles um die Musik – dieses Mal jedoch mit einem ganz besonderen Akzent: dem wohl wichtigsten Sinn für alle Musikliebhaberinnen und -liebhaber, dem Hörsinn. Prof. Dr. Tobias Moser und der Geschäftsführende Intendant der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, Tobias Wolff, werden am Montag, dem 6. Mai 2019, ab 20: 00 Uhr über ein Projekt berichten, das sie mit „Die Musik und das Hören“ überschrieben haben. Prof. Moser ist Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), Sprecher des Exzellenzclusters „Multiscale Bioimaging: von molekularen Maschinen zu Netzwerken erregbarer Zellen“ und des sensorischen Sonderforschungsbereichs 889. Die zentrale Frage des Abends wird lauten: „Wie hören wir, wie hören wir Musik und wie hören Musiker*innen Musik?“ Dazu holen sich die beiden Moderatoren musikalische und wissenschaftliche Verstärkung in das Restaurant der UMG.

linkClick here for the full article.


February 19th, 2019, Inomed Medizintechnik GmbH
Mit Licht hören: Optogenetische Cochlea-Implantate bieten neue Möglichkeiten

Die Optogenetik, ein rasch wachsendes Forschungsfeld in den Neurowissenschaften, nutzt Licht für die gezielte Erregung von Nervenzellen und eröffnet damit neue und vielversprechende Möglichkeiten in der Medizintechnik.

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes „Optical CI“ wurde die neuartige Methode der Neurostimulation mittels Licht in Form eines optogenetischen Cochlea-Implantats erforscht. Die inomed Medizintechnik GmbH, das Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg sowie das Institut für auditorische Neurowissenschaften der Unimedizin Göttingen haben in intensiver dreieinhalb-jähriger Zusammenarbeit an der Entwicklung eines Cochlea-Implantats mit mikroskopisch kleinen Leuchtdioden (LEDs) gearbeitet. Darüber hinaus ist die Firma Med-El aus Innsbruck, Österreich, als Kooperationspartner eingebunden, was eine Besonderheit für ein deutsches Forschungsprojekt darstellt. Ende 2018 wurde das Forschungsprojekt erfolgreich abgeschlossen.

linkClick here for the full article.


February 6th, 2019, Göttinger Tageblatt
Investoren für optisches Innenohr-Implantat gesucht

Firma OptoGenTech hat sich am Göttinger Photonik-Inkubator gegründet.

linkClick here for the full article.


February 4th, 2019, Göttinger Tageblatt
Gentherapie macht taube Mäuse hörend

Hörverlust kann aktuell nur mit Prothesen behandelt werden. Göttinger Forschern gelang, tauben Mäusen ein fehlendes Gen in das Innenohr zu schleusen und damit das Hören wiederherzustellen.

linkClick here for the full article.


February 2nd, 2019, UMG Pressemitteilung
Gentherapie macht taube Mäuse hörend

Hörverlust kann bislang nur mit Prothesen, wie Hörgeräten oder Cochlea-Implantaten, behandelt werden. Eine neuartige Gentherapie könnte dies in bestimmten Fällen in der Zukunft überflüssig machen. Göttinger Forschern gelang es, bei tauben Mäusen ein fehlendes Gen mittels Viren in das Innenohr zu schleusen und damit das Hören wiederherzustellen. Veröffentlicht in der Fachzeitschrift „EMBO Molecular Medicine“.

linkClick here for the full article.


January 27th, 2019, Göttinger Tageblatt
Mehr als 25 000 Besucher bei Nacht des Wissens in Göttingen

Mehr als 25 000 Besucher sind zur vierten Göttinger Nacht des Wissens gekommen. 370 Veranstaltungen an 25 Orten gab es im Stadtgebiet Göttingen. Die Universität freut sich über den Erfolg.

linkClick here for the full article.


January 27th, 2019, HNA
25 000 waren am Samstag in Göttingen auf der Suche nach dem Wissen

Göttingen - Mehr als 25 000 Menschen haben am Samstag die 4. Nacht des Wissens in Göttingen besucht, so die Schätzung der Uni Göttingen, die die NDW koordiniert.

linkClick here for the full article.


November 29th, 2018, Stadtradio Göttingen
DFG verlängert sensorischen Sonderforschungsbereich der Göttinger Universitätsmedizin

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat ihre Förderung für den sensorischen Sonderforschungsbereich der Universitätsmedizin Göttingen für vier weitere Jahre verlängert. Damit stehen dem Forschungsprojekt über neun Millionen Euro zur Verfügung. Der Sonderforschungsbereich SFB 889 untersucht die zellulären Mechanismen sensorischer Verarbeitung und wurde in den ersten Förderperioden als hervorragend beurteilt.

linkClick here for the full article.


November 27th, 2018, Göttinger Tageblatt
Neun Millionen Euro für die Erforschung der Sinne an der Uni Göttingen

Die Deutsche Forschungs-Gemeinschaft (DFG) fördert den sensorischen Sonder-Forschungsbereich (SFB 889) unter Sprecherfunktion der Universitätsmedizin Göttingen mit mehr als neun Millionen Euro. Die Förderung gilt für weitere vier Jahre, teilte UMG-Sprecher Stefan Weller mit.
Sehen, Hören, Riechen, Tasten: die wichtigsten menschlichen Sinne besser verstehen will der Sonderforschungsbereich SFB 889 „Zelluläre Mechanismen sensorischer Verarbeitung“, so Weller. Nach einer als „hervorragend begutachteten wissenschaftlichen Leistung in der ersten und zweiten Förderperiode seit 2011“, unterstützte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die weitere Erforschung der Sinne.

linkClick here for the full article.


November 26th, 2018, University Medical Center Göttingen
Die Sinne verstehen. Sonderforschungsbereich der UMG für weitere 4 Jahre gefördert.

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert sensorischen Sonderforschungsbereich (SFB 889) unter Sprecherfunktion der UMG mit über 9 Millionen Euro für weitere vier Jahre.

linkClick here for the full article.


November 23rd, 2018, Göttinger Tageblatt
Göttinger Forscher entschlüsseln Informationsübertragung im Ohr

Göttinger Wissenschaftler sind dem Verständnis, wie der Mensch hört, näher gekommen. Zwei Forscher von MPI und UMG hätten die „fundamentale Frage“ der Informationsübertragung im Ohr geklärt.

linkClick here for the full article.


October, 2018, Bernstein Network Computational Neurosciences
Hearing with light? - Science Days 2018 at the Europa Park Rust

Listen and experience what your brain can do - this was the motto of the Science Days 2018 at the Europa Park in Rust. Researchers at the Bernstein Center in Göttingen are working on the question of whether one can hear with light or whether something like a light switch for the ear is possible at all?
Visitors could see and understand the processing of light-encoded sound with the help of the ear model with implemented LEDs.

linkClick here for the full article.


September 28th, 2018, HNA
Das neue Göttinger Exzellenz-Projekt: HD-Bilder aus dem Körper

Bundesforschungsministerium, Forschungsgemeinschaft und Wissenschaftsrat haben dem Göttinger Verbund „Biomedizinische Forschung mit hochauflösende Bildgebungsverfahren“ das Gütesiegel als Exzellenzcluster verliehen – dazu Fragen und Antworten.

linkClick here for the full article.


September 10th, 2018, eurolife online
Tobias Moser was awarded the Eurolife Medal 2018

On the 26th of June, students and researchers from the Medical University of Innsbruck (MUI) had the opportunity to participate in the Eurolife Distinguished Lecture of Prof. Tobias Moser. Prof. Moser gave an interactive presentation on the optogenetic techniques, which he developed, which constitute a hope for optical cochlear implants. Upon the completion of his lecture, Prof. Moser was awarded the Eurolife Medal, as an expression of the Network’s recognition of his achievements. The lecture was received with a great enthusiasm from the Innsbruck students, and Prof. Moser himself stressed that he hopes to be back.

linkClick here for the full article.


July 16th, 2018, Scientific American online
Light Beam Lets the Deaf (Gerbil) Hear
A next-generation cochlear implant might allow the hearing-impaired to listen to music and cope with noise

Some half a million people worldwide with severe hearing loss use an electronic implant in the ears to be able to let them understand speech. Cochlear implants, as they are known, are one of the most successful technologies to have come out of neuroscience, but only provide partial correction for any hearing deficit. They are not a bionic device that lets people enjoy a Mozart symphony or make out a friend’s gossip in the din of an outing at a local club. “If they go to a restaurant, it’s very hard for them to understand speech,” says auditory neuroscientist Tobias Moser of the University of Goettingen in Germany. “They also suffer from not appreciating melodies.”

linkClick here for the full article.


July 16th, 2018, Deutschlandfunk online
Optisches Cochlea-Implantat
Hören mit Licht

Ein Cochlea-Implantat ist eine Art Hörgerät für gehörlose Menschen. Es übersetzt Schall in Stromimpulse, die direkt an die Hörnerven geleitet werden. Ein neuartiges Version will nun die Klangqualität entscheidend verbessern – und setzt dabei auf Licht statt Strom.

linkClick here for the full article.


July 14th, 2018, Göttinger Tageblatt online
Taube Mäuse können wieder hören

Mit einem sogenannten Cochlea Implantat konnten Taube bisher wieder hören, wenn auch einge­schränkt. Wissenschaftler der Uni­versitätsmedizin Göttingen haben in Tierversuchen eine Methode entwickelt, künftig die­ses Hören zu verbes­sern. Sie stimulieren den Hörnerv nicht mit Strom, sondern mit Licht.

linkClick here for the full article.


July 13th, 2018, Neue Züricher Zeitung online
Licht lässt taube Mäuse aufhorchen

Herkömmliche Cochlea-Implantate können den natürlichen Hörsinn nur sehr begrenzt wiederherstellen. Das könnte sich mit einer neuen Generation von Hörprothesen ändern, die mit Licht statt elektrischen Impulsen arbeiten.
Forscher der Universitätsmedizin Göttingen haben ein neuartiges Cochlea-Implantat entwickelt, das mithilfe von Licht den Hörsinn wiederherstellt. In der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins «Science Translational Medicine» berichten die Wissenschafter von erfolgreichen Tests des Implantats an Rennmäusen.

linkClick here for the full article.


July 12th, 2018, physics world online
Optical cochlear implants restore hearing in deaf gerbils

A research team at the University Medical Center Göttingen has created a cochlear implant that uses light to restore auditory responses in deaf gerbils. The study provides a proof-of-concept that combining optical stimulation with genetic manipulation can successfully restore sound perception, and could lead to a new generation of more accurate cochlear implants (Sci. Transl. Med. 10 eaao0540).

linkClick here for the full article.


July 12th, 2018, DPZ Aktuelles
Mit Licht gegen Taubheit

Forscher der Universitätsmedizin Göttingen und des DPZ lassen taube Wüstenrennmäuse mittels Lichtstimulation wieder hören

linkClick here for the full article.


July 12th, 2018, Medicalxpress online
Light based cochlear implant restores hearing in gerbils

A team of researchers with members from a variety of institutions across Germany has developed a new type of cochlear implant—one based on light. In their paper published in the journal Science Translational Medicine, the group describes their new implant and how well it worked in test gerbils.

linkClick here for the full article.


July 12th, 2018, Stadtradio Göttingen online
Göttinger Forscher haben optisches Hörimplantat erfolgreich an tauben Mäusen getestet

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen haben ein optisches Cochlea Implantat entwickelt, mit dem taube Mäuse wieder hören können. Damit hat das Team um Tobias Moser, dem Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften, eine bedeutende Hürde in Richtung einer zukünftigen Anwendung des Implantats beim Menschen nehmen können. In der vorliegenden Studie konnten die Forscher über Injektionen von harmlosen Viruspartikeln in das Innenohr von ausgewachsenen Mäusen Lichtschalter in die Hör-Nervenfasern einbauen. Sie konnten nachweisen, dass die Lichtstimulation des Hörnervs das gesamte auditorische System bis hin zur Hörrinde, dem Ort der bewussten Wahrnehmung von Geräuschen, anregt. Zudem konnten die Autoren an ertaubten Tieren zeigen, dass die Lichtstimulation des Hörnervs ein Hören wiederherstellt. Es bleibe allerdings noch sehr viel zu tun, bevor das Team überhaupt über eine klinische Studie nachdenken könne, so Moser. Aktuell werde intensiv an der Entwicklung von optischen Vielkanal-Cochlea Implantaten gearbeitet.

linkClick here for the full article.


July 12th, 2018, HNA online
Erfolg für Göttinger Forscher: Taube Mäuse können hören

Es ist die große Hoffnung für viele hörbehinderte Menschen: Göttinger Forscher haben ein Implantat entwickelt, mit dem bislang gehörlose Mäuse wieder hören können.
Hörminderungen sind ein weltweit häufig verbreitetes Krankheitsbild, mit dem fast jeder Mensch früher oder später konfrontiert wird. Die Sinneszellen des Innenohrs – äußere und innere Haarzellen – dienen der Schallverstärkung beziehungsweise der Umwandlung des Schalls in elektrische Impulse zur Weiterleitung an unser Gehirn. Diese Haarzellen des Innenohres, die zu Beginn des Lebens ausgebildet werden, müssen im besten Fall auch im hohen Lebensalter noch ihren Dienst verrichten.

linkClick here for the full article.


July 11th, 2018, New Scientist online
Ear implant lets deaf gerbils sense sound from light signals

A special cochlear implant has used to light to enable deaf gerbils to sense sound. The results suggest that optical stimulation could one day be used to treat hearing loss in people.

linkClick here for the full article.


July 11th, 2018, IEEE Spectrum online
Device Uses Flashes of Light to Restore Hearing

An optogenetic technique tested in gerbils, if it can be replicated in humans, could pave the way to better hearing aids
Scientists in Germany have succeeded in restoring hearing sensations in gerbils using flashes of light. The technique, if it can be developed for humans, could offer a more refined, high-resolution auditory experience than what can be achieved with current hearing devices such as the cochlear implant.

linkClick here for the full article.


July 11th, 2018, UMG Presseinformation Nr. 081
Taube Mäuse können mit optischem Cochlea Implantat wieder hören.

Wissenschaftler der UMG entwickeln optische Stimulation der Hörschnecke und demonstrieren Hörreaktion tauber Wüstenrennmäuse nach Gentherapie und Implantation eines optischen Cochlea Implantats. Veröffentlichung in Science Translational Medicine.

linkClick here for the full article.


July 11th, 2018, STATnews online
Pulses of light restored hearing in gerbils. Could that lead to higher-tech cochlear implants?

Could light one day be used to restore hearing?
To try to answer that question, a team of German bioengineers surgically installed coiled strips of optical fibers in the ears of deaf gerbils.
While they still had their hearing, the gerbils had learned to hurdle a small barrier upon hearing an alarm. Now researchers sent a pulse of blue laser light deep into the animals’ ears. They jumped

linkClick here for the full article.


July 11th, 2018, Futurism online
The Digest: Scientists Create New Cochlear Implants That Allow Gerbils to “Hear” Light

USEFUL, BUT NOT PERFECT. For millions of people with hearing impairment, getting a cochlear implant can be life-changing. These electronic devices can bypass the damaged part of a person’s ear, translating sounds into electrical signals that then reach the brain via the auditory nerve. This doesn’t restore a person’s hearing per se, but does allow them to experience the sensation of hearing. Under the right conditions, the devices even give users the ability to understand speech.
Though they can be useful, today’s cochlear implants are still far from perfect — users can have a tough time comprehending speech in environments with a lot of interfering noise, like in a crowded restaurant. In an attempt to improve these devices, a team of German researchers just published a proof-of-concept study on a type of cochlear implant that uses light to simulate sound. They published their research on July 11 in the journal Science Translational Medicine.

linkClick here for the full article.


July 11th, 2018, NDR.de online
Forscher: Taube sollen mit Licht wieder hören

Viele Menschen werden im Laufe ihres Lebens schwerhörig oder gar taub. Ein Grund: Die Haarzellen des Innenohrs werden geschädigt. Sie dienen der Schallverstärkung, beziehungsweise der Umwandlung des Schalls in elektrische Impulse, die ans Hirn geleitet werden. Neu gebildet werden können die Haarzellen nicht. Hilfe verspricht nun ein Verfahren eines Forscherteams der Göttinger Universitätsmedizin. In Zukunft wollen die Experten statt auf das herkömmliche elektrische Cochlea-Implantat auf ein optisches setzen.

linkClick here for the full article.


July, 2018, Medizin Aspekte online
Taube Mäuse können mit optischem Cochlea Implantat wieder hören.

Hörminderungen sind ein weltweit stark verbreitetes Krankheitsbild, mit dem fast jeder Mensch früher oder später konfrontiert wird. Die Sinneszellen des Innenohrs – äußere und innere Haarzellen – dienen der Schallverstärkung beziehungsweise der Umwandlung des Schalls in elektrische Impulse zur Weiterleitung an unser Gehirn. Dieselben Haarzellen des Innenohres, die zu Beginn des Lebens ausgebildet werden, müssen im besten Fall auch im hohen Lebensalter noch ihren Dienst verrichten. Der Grund: Die Zellen können, wenn sie verloren gegangen sind, nicht neu gebildet werden. Diese Haarzellen sind im Laufe ihres Lebens täglich starken Belastungen ausgesetzt. Vor allem Lärm führt zu Schädigungen, aber auch Medikamente, Infektionen oder Durchblutungsstörungen können zum Haarzell- und damit Hörverlust beitragen.
Ein Team von Forschern unter Leitung von Prof. Dr. Tobias Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), konnte nun die optogenetische Anregung des Hörnervs im erwachsenen Tiermodell etablieren. Damit haben sie eine bedeutende Hürde in Richtung einer zukünftigen Anwendung des optischen Cochlea Implantats (CI) beim Menschen nehmen können. Die Ergebnisse wurden am 11. Juli 2018 im Wissenschaftsjournal „Science Translational Medicine“ veröffentlicht.

linkClick here for the full article.


June 24th, 2018, Göttinger Tageblatt online
Dieses Gerät soll Schwerhörigen noch besser helfen

Das neu entwickelte optogenetische Cochlea-Implantat (CI) soll in der Zukunft das Hörvermögen von gehörlosen und schwerhörigen Menschen verbessern. Entwicklungsleiter Tobias Moser vom Institut für Auditorische Neurowissenschaften erklärt, inwiefern Lichtimpulse dabei eine Rolle spielen.

linkClick here for the full article.


June 18th, 2018, Frankfurter Allgemeine online
Versteckte Schwerhörigkeit
Keine Musik mehr, wenn sie laut ist

Zerstörte Hörzellen im Innenohr galten bisher als wichtigste Ursache der Schwerhörigkeit. Inzwischen spricht vieles dafür, dass der Mensch noch viel empfindlicher auf Lärm reagiert.

linkClick here for the full article.


June 12th, 2018, Göttinger Tageblatt online
Wichmann entschlüsselt Vorgänge zum Hören

Es geht um die Zellen im Ohr, in denen der Schall in elektrische Signale umgewandelt wird: Prof. Carolin Wichmann arbeitet in der Universitätsmedizin an der Entschlüsselung molekularer Vorgänge an Synapsen, die das Hören ermöglichen.

linkClick here for the full article.


June 7th, 2018, Göttinger Tageblatt online
Kinder horchen zum Thema Hören

Hören und nicht hören – von haarigen Zellen und leuchtenden Ohren“, so der Titel der vierten Vorlesung der Kinder-Uni im Sommersemester 2018.
Prof. Tobias Moser nahm seine jungen Zuhörer mit auf eine 60-minütige Reise in die akustische Wunderwelt.

linkClick here for the full article.


May 18h, 2018, Göttinger Tageblatt online
Internationale Tagung in Göttingen
Molekulare Grundlagen des Hörens

Erstmals ist das „Molecular Biology of Hearing and Deafness“-Symposium in Deutschland zu Gast. Vom 16. bis 19. Mai tauschen sich in Göttingen rund 200 Biologen und Mediziner aus aller Welt über die Molekularbiologie des Hörens aus.
Die Konferenz wird am Mittwoch, 16. Mai, durch Tobias Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften der der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und Forschungsgruppenleiter am MPI für biophysikalische Chemie, und Gregor Eichele, Direktor am MPI für biophysikalische Chemie, eröffnet. Veranstaltungsort ist das Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie in Göttingen, das zusammen mit dem Sonderforschungsbereich SFB 889 „Zelluläre Mechanismen der sensorischen Verarbeitung“ der UMG in Kooperation mit weiteren Forschungsverbünden diese Tagung ausrichtet.

linkClick here for the full article.


May 14h, 2018, Göttinger Tageblatt online
Göttinger Forscherteam entwickelt optogenetische Cochlea-Implantate

Ein Forscherteam aus Frankfurter und Göttinger Hörforschern hat eine Voraussetzung für die verbesserte Verarbeitung von Tonfrequenzen über rote Lichtpulse herausgefunden. Optogenetische Cochlea-Implantate sollen gehörlose Menschen eines Tages möglicherweise wieder Musik hören lassen.

linkClick here for the full article.


May 3rd, 2018, Göttinger Tageblatt online
"InnoTruck" stoppt in Göttingen

Innovation zum Anfassen

Er präsentiert Technik und Ideen für die Zukunft und soll neugierig machen auf Innovation. Zurzeit macht der „InnoTruck“ des Bundesforschungsministeriums Station in Göttingen: Ein Truck voll mit Forschung zum anfassen und begreifen auf kleinstem Raum.

Heute stelle „gesundes Leben“ die Forschergemeinschaft und Gesellschaft vor ganz andere Herausforderungen. Jetzt gehe es unter anderem darum, wie wir mit einer behandelten aber nicht geheilten Krankheit besser leben können: zum Beispiel mit der Impfkartusche, die ein Medikament sogar in Pulverform ohne Nadel injiziert oder mit Optogentechnik und Licht für besseres Hören.

Auf Initiative des Göttinger Institutes für Auditorische Neurowissenschaften und des „InnerEarLabs“ macht der Truck auch in Göttingen einen Stopp

linkClick here for the full article.


May 1st, 2018, Göttinger Tageblatt online
InnoTruck in Göttingen

Technologie der Zukunft erleben

In einem Truck können Besucher am Donnerstag und Freitag, 3. und 4. Mai, eine Ausstellung rund um Erfindungen und zukünftige Technologien besichtigen. Der „InnoTruck“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hält vor dem Alten Rathaus, Markt 9, in Göttingen.

Das Institut für Auditorische Neurowissenschaften und das „InnerEarLab“ an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben den Truck eingeladen. Tobias Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften der UMG, zeigt, wie er genetisch veränderte Zellen mit Hilfe von Licht steuert. „Ich bin begeistert von der Idee und Umsetzung dieses mobilen Dialogforums, mit dem das Spektrum der naturwissenschaftlich-technischen Forschung in Deutschland vorgestellt wird“, erklärt Moser. Die Göttinger könnten nun „Spitzenforschung auf moderne und sehr anschauliche Art und Weise kennenlernen“, sagt der Direktor.

linkClick here for the full article.


Feb 22nd, 2018, Göttinger Tageblatt
Uni Göttingen will wieder Exzellenz-Uni werden

Von 2012 bis 2017 war die Uni Göttingen bereits erfolgreich in der Exzellenzinitiative. Im September fällt erneut eine Entscheidung über die Förderung von Spitzenwissenschaft. Vier Anträge für Exzellenzcluster sind dafür eingereicht.

1: “Multiscale Bioimaging: von molekularen Maschinen zu Netzwerken erregbarer Zellen” Ziel ist es, die strukturellen und funktionellen Eigenschaften erregbarer Zellen in Herz und Hirn über mehrere Längenskalen hinweg zu verstehen. Um krankheitsrelevante, kleinste Funktionseinheiten in Herz- und Nervenzellen zu entschlüsseln, sollen innovative bildgebende analytische Methoden entwickelt und angewandt werden. Mit den Erkenntnissen sollen neue diagnostische und therapeutische Ansätze für Erkrankungen von Herz und Hirn ermöglicht werden. Sprecher des Vorhabens sind der Neurowissenschaftler Prof. Tobias Moser von der Universitätsmedizin Göttingen, die Chemikerin Prof. Claudia Steinem von der Uni und der Molekularbiologe Prof. Patrick Cramer vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie.

linkClick here for the full press release.


Mar 1st, 2018, Die Zeit
Beat the Prof: Was ist das absolute Gehör?

Wo haben Mücken ihre Ohren? Können wir Ultraschall hören?

Ein Forschungsteam, zehn Fragen zum Thema Hören: Beat the Prof!

linkClick here for the full article.


Feb 22nd, 2018, Göttinger Tageblatt
Uni Göttingen will wieder Exzellenz-Uni werden

Von 2012 bis 2017 war die Uni Göttingen bereits erfolgreich in der Exzellenzinitiative. Im September fällt erneut eine Entscheidung über die Förderung von Spitzenwissenschaft. Vier Anträge für Exzellenzcluster sind dafür eingereicht.

1: “Multiscale Bioimaging: von molekularen Maschinen zu Netzwerken erregbarer Zellen” Ziel ist es, die strukturellen und funktionellen Eigenschaften erregbarer Zellen in Herz und Hirn über mehrere Längenskalen hinweg zu verstehen. Um krankheitsrelevante, kleinste Funktionseinheiten in Herz- und Nervenzellen zu entschlüsseln, sollen innovative bildgebende analytische Methoden entwickelt und angewandt werden. Mit den Erkenntnissen sollen neue diagnostische und therapeutische Ansätze für Erkrankungen von Herz und Hirn ermöglicht werden. Sprecher des Vorhabens sind der Neurowissenschaftler Prof. Tobias Moser von der Universitätsmedizin Göttingen, die Chemikerin Prof. Claudia Steinem von der Uni und der Molekularbiologe Prof. Patrick Cramer vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie.

linkClick here for the full press release.


Feb 19th, 2018, Göttinger Tageblatt
Start-up "OptoGenTech" Licht soll taube Menschen wieder hörend machen

Implantierbare Sonden zur Steuerung von Nervenzellen mit Licht entwickelt ein fünfköpfiges Team in Göttingen und Chemnitz. Die Wissenschaftler und Kaufleute, die vom Bund in den kommenden zwei Jahren mit 1,4 Mio. Euro gefördert werden, wollen bis 2019 die Firma „OptoGenTech“ gründen.

Die seit 2002 als Fachgebiet etablierte Optogenetik, die Zellen durch genetische Veränderung lichtempfindlich macht, eröffnet den Lebenswissenschaften ganz neue Perspektiven“, berichtet Tobias Moser vom Institut für Auditorische Neurowissenschaften der Universitätsmedizin Göttingen. Das Start-up baue auf Forschungen auf, die sein Göttinger Team an der Universitätsmedizin und am Deutschen Primatenzentrum in den vergangenen Jahren gemeinsam mit den Physikern Ulrich Schwarz (Chemnitz) und Patrick Ruther (Freiburg) durchgeführt habe.

linkClick here for the full press release.


Feb 05th, 2018, Göttinger Tageblatt
Optische Vermessung der Nano-Welt

Wissenschaftlern der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sowie des Max-Planck-Instituts (MPI) für biophysikalische Chemie ist es gelungen, die Signalübertragung an Synapsen sichtbar zu machen. Dabei kombinierten sie die optische Nanoskopie mit der „Patch-Clamp Methode“.

„Physiologische Untersuchungen mittels der optischen Nanoskopie helfen, die kleinsten Funktionseinheiten unseres Körpers aufzuklären“, erklärt Dr. Nicolai Urban vom MPI für biophysikalische Chemie. Die elementaren Prozesse des Lebens finden auf sehr kleinem Raum im Bereich zwischen Millionstel (Mikro) und Milliardstel (Nano) Metern statt. Das zeigt sich auch bei Signalübertragung an Synapsen, den Kontaktstellen, über die Nervenzellen miteinander „sprechen“.

linkClick here for the full press release.


Nov 30th, 2017, Göttinger Tageblatt
Tobias Moser ausgezeichnet

Den Preis als herausragenden Wissenschaftler einer niedersächsischen Universität erhält Prof. Dr. Tobias Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). In der Kategorie „Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler“ wurde Dr. Marion Silies geehrt, die ebenfalls an der UMG forscht.

linkClick here for the full press release.


Nov 16th, 2017, The Scientist
Optogenetic Therapies Move Closer to Clinical Use

With a clinical trial underway to restore vision optogenetically, researchers also see promise in using the technique to treat deafness, pain, and other conditions.

linkClick here for the full press release.


Nov 1st, 2017, EMBO J
EMBO J Cover - BEACH proteins regulate cochlear hair bundles

Cover: The cover image shows a stimulated emission‐depletion (STED) microscopy image of the stereociliar arrays of three adjacent cochlear inner hair cells stained for filamentous actin. The maintenance of these delicate structures depends on the linker protein radixin. Genetic deletion of the BEACH protein LRBA induces the progressive loss of stereociliar radixin and causes the hair bundles to degenerate, ultimately leading to deafness. From Christian Vogl, Nicola Strenzke and colleagues: The BEACH protein LRBA is required for hair bundle maintenance in cochlear hair cells and for hearing. For detail, see Article on page 2015. Scientific image by Christian Vogl (Institute for Auditory Neuroscience and InnerEarLab Goettingen, Germany) and Christian Wurm (Abberior Instruments, Goettingen, Germany).

linkClick here to see the full cover on the homepage of EMBO J.


Sep 29th, 2017, Göttinger Tageblatt
„Exzellenzstrategie / Vier Göttinger Forschungsprojekte in der Endrunde"

In der „Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“ zur weiteren Stärkung der Spitzenforschung an den Hochschulen in Deutschland sind die ersten Entscheidungen gefallen: Vier Projekte der Georg-August-Universität Göttingen sind in die engere Wahl gekommen, teilte die Deutsche Forschungsgemeinschaft am Freitag mit.

linkClick here for the full press release


Sep 27th, 2017, Göttinger Tageblatt
„Versteckter Hörverlust / Einblicke in eine kaum bekannte Krankheit"

© Photo: Göttinger Tageblatt
Dass unser Hörvermögen durch jahrelange Lärmbeschallung leiden kann, ist allgemein bekannt. Was aber ist ein versteckter Hörverlust und kann ein einziger Knall ausreichen, um unser Gehör nachhaltig zu schädigen? Um diese Fragen ging es in der Reihe DenkBAR im Kulturcafé Apex.
Der Göttinger Mediziner und Neurowissenschaftler Tobias Moser und Dirk Beutner, Direktor der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), sprachen über die Frage, ob Lärm eine Ursache für den versteckten Hörverlust sein kann. Eingeladen zu der Veranstaltung hatten das Göttinger Exzellenzcluster und das Forschungszentrum für Mikroskopie im Nanometerbereich und Molekularphysiologie des Gehirns (CNMPB).

linkClick here for the full press release


Sep 4th, 2017, HNA
„Auf dem Sinne-Parcour: Was das Gehirn nur schwer verarbeitet"

© Photo: Schröter / HNA
Besucherandrang herrschte am Samstag beim "Tag der Sinne" auf den Fluren und in der Cafeteria des Max-Planck-Instituts (MPI) für experimentelle Medizin.
„Das ist echt witzig, aber auch verdammt schwer“, meinte die siebenjährige Luisa, während sie mit der Prismenbrille vor den Augen versuchte, einen Stern nachzuzeichnen.

linkClick here for the full press release


Sep 2nd, 2017, Göttinger Tageblatt
„Sinnliches Experimentieren"

Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten: Wie geht das eigentlich?
Die wissenschaftliche Wahrheit hinter diesen scheinbaren Selbstverständlichkeiten war am Sonnabend Thema im Göttinger Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin. Grund genug für die beiden Abteilungen der Göttinger Universität und die Mitarbeiter des Sonderforschungsbereichs „Zelluläre Mechanismen der sensorischen Verarbeitung“, Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsen zu erklären, wie diese Sinne funktionieren und was die Forschung dazu sagt.

linkClick here for the full press release


April 18th, 2017, CNBC
"New technology that can help the 360 million people with hearing loss"


• Technology enables rodents to hear light
• Light-sensitive switch controls action of drugs

For the 360 million people worldwide who lack some or all of their ability to hear, technological interventions have already come a long way. But still, they're not perfect. Hearing aids don't translate certain frequencies as well as regular hearing, and some users find hearing interventions uncomfortable or are ideologically opposed to them. Soon that might all change. Scientists are working on a number of experimental techniques that may soon transform hearing interventions. That could greatly improve the quality of life for millions, who have been waiting a long time — the last major innovation in hearing technology occurred in 1985.

link Click here for the full press release


March 16th, 2017, NDR.de
"Göttingen-Spirit": Die Liga der Spitzenforscher

Der Hattrick ist perfekt: Zum dritten Mal in Folge geht der renommierteste deutsche Forschungspreis, der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, nach Göttingen. In diesem Jahr konnte ein Chemiker die Jury überzeugen.

link Click here for the full press release


January 12th, 2017, HNA
Göttinger Wissenschaftler finden eine Ursache für Schwerhörigkeit

Die Ursachen für eine seltene erbliche Schwerhörigkeit haben Göttinger Hörforscher aufgedeckt. Betroffene können leise Töne fast so gut wie Normalhörende wahrnehmen, aber gesprochene Sprache kaum verstehen.

link Click here for the full press release


January 6th, 2017, Göttinger Tageblatt
Ernst Jung Preis 2017 Innovative Therapiekonzepte

Göttingen. Prof. Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften, Sprecher des Sonderforschungsforschungsbereichs SFB 889 „Zelluläre Mechanismen Sensorischer Verarbeitung“ an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und Leibniz-Preisträger 2015, wird auch ausgezeichnet für seine bedeutende Vorarbeit für die weitere anwendungsbezogene Erforschung seines Fachgebiets, so die Begründung der Stiftung. Mit dem Ernst Jung-Preis für Medizin prämiert die Stiftung jährlich Wissenschaftler und Projekte, die durch ihre Arbeit Fortschritte in der medizinischen Therapie vorbereiten. Der Preis ist mit 300 000 Euro dotiert. Moser teilt sich Auszeichnung und Preisgeld mit dem Strukturbiologen Prof. Nenad Ban, ETH Zürich. Moser ist führend in der Erforschung der Synapsen im Innenohr und international an vorderster Spitze in der Erforschung der Physiologie und Pathophysiologie des Innenohrs. Wie werden Geräusche von unserem Gehör aufgenommen? Wie erhalten wir innerhalb weniger Sekundenbruchteile eine akustische Information? Schallwellen treffen auf das Ohr und werden von den Sinneszellen der Cochlea in elektrische Signale umgewandelt, die unser Gehirn wahrnehmen und verarbeiten kann. Diese blitzschnell ablaufenden Prozesse der synaptischen Schallkodierung auf molekularer Ebene zu verstehen, ihre Pathologie zu untersuchen und Gentherapien zu entwickeln, sind die Forschungsziele von Moser und seinen Mitarbeitern. Sie erarbeiten wichtige Grundlagen auf dem Gebiet, das mittlerweile von weltweit mehr als 20 Arbeitsgruppen sehr aktiv erforscht wird. Seit 2008 leisten die Forscher zudem Pionierarbeit bei der Etablierung des optogenetischen Cochlea-Implantats. Ihre Erkenntnisse versprechen Verbesserungen in einer neu zu entwickelnden Generation von Innenohrimplantaten, bei denen die Fasern des Hörnervs mit Licht gereizt werden. In seiner Forschung ist Moser eng vernetzt mit anderen Forschungseinrichtungen. So leitet er in Göttingen die Arbeitsgruppe „Auditorische Neurowissenschaften und Optogenetik“ am Deutschen Primatenzentrum, die Arbeitsgruppe „Synaptische Nanophysiologie“ am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie sowie die Arbeitsgruppe „Auditorische Neurowissenschaften“ am Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin. chb/r