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July 16th, 2018, Deutschlandfunk online
Optisches Cochlea-Implantat
Hören mit Licht

Ein Cochlea-Implantat ist eine Art Hörgerät für gehörlose Menschen. Es übersetzt Schall in Stromimpulse, die direkt an die Hörnerven geleitet werden. Ein neuartiges Version will nun die Klangqualität entscheidend verbessern – und setzt dabei auf Licht statt Strom.

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July 11th, 2018, STATnews online
Pulses of light restored hearing in gerbils. Could that lead to higher-tech cochlear implants?

Could light one day be used to restore hearing?
To try to answer that question, a team of German bioengineers surgically installed coiled strips of optical fibers in the ears of deaf gerbils.
While they still had their hearing, the gerbils had learned to hurdle a small barrier upon hearing an alarm. Now researchers sent a pulse of blue laser light deep into the animals’ ears. They jumped

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July 11th, 2018, Futurism online
The Digest: Scientists Create New Cochlear Implants That Allow Gerbils to “Hear” Light

USEFUL, BUT NOT PERFECT. For millions of people with hearing impairment, getting a cochlear implant can be life-changing. These electronic devices can bypass the damaged part of a person’s ear, translating sounds into electrical signals that then reach the brain via the auditory nerve. This doesn’t restore a person’s hearing per se, but does allow them to experience the sensation of hearing. Under the right conditions, the devices even give users the ability to understand speech.
Though they can be useful, today’s cochlear implants are still far from perfect — users can have a tough time comprehending speech in environments with a lot of interfering noise, like in a crowded restaurant. In an attempt to improve these devices, a team of German researchers just published a proof-of-concept study on a type of cochlear implant that uses light to simulate sound. They published their research on July 11 in the journal Science Translational Medicine.

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July 11th, 2018, NDR.de online
Forscher: Taube sollen mit Licht wieder hören

Viele Menschen werden im Laufe ihres Lebens schwerhörig oder gar taub. Ein Grund: Die Haarzellen des Innenohrs werden geschädigt. Sie dienen der Schallverstärkung, beziehungsweise der Umwandlung des Schalls in elektrische Impulse, die ans Hirn geleitet werden. Neu gebildet werden können die Haarzellen nicht. Hilfe verspricht nun ein Verfahren eines Forscherteams der Göttinger Universitätsmedizin. In Zukunft wollen die Experten statt auf das herkömmliche elektrische Cochlea-Implantat auf ein optisches setzen.

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June 24th, 2018, Göttinger Tageblatt online
Dieses Gerät soll Schwerhörigen noch besser helfen

Das neu entwickelte optogenetische Cochlea-Implantat (CI) soll in der Zukunft das Hörvermögen von gehörlosen und schwerhörigen Menschen verbessern. Entwicklungsleiter Tobias Moser vom Institut für Auditorische Neurowissenschaften erklärt, inwiefern Lichtimpulse dabei eine Rolle spielen.

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June 18th, 2018, Frankfurter Allgemeine online
Versteckte Schwerhörigkeit
Keine Musik mehr, wenn sie laut ist

Zerstörte Hörzellen im Innenohr galten bisher als wichtigste Ursache der Schwerhörigkeit. Inzwischen spricht vieles dafür, dass der Mensch noch viel empfindlicher auf Lärm reagiert.

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June 12th, 2018, Göttinger Tageblatt online
Wichmann entschlüsselt Vorgänge zum Hören

Es geht um die Zellen im Ohr, in denen der Schall in elektrische Signale umgewandelt wird: Prof. Carolin Wichmann arbeitet in der Universitätsmedizin an der Entschlüsselung molekularer Vorgänge an Synapsen, die das Hören ermöglichen.

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June 7th, 2018, Göttinger Tageblatt online
Kinder horchen zum Thema Hören

Hören und nicht hören – von haarigen Zellen und leuchtenden Ohren“, so der Titel der vierten Vorlesung der Kinder-Uni im Sommersemester 2018.
Prof. Tobias Moser nahm seine jungen Zuhörer mit auf eine 60-minütige Reise in die akustische Wunderwelt.

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May 18h, 2018, Göttinger Tageblatt online
Internationale Tagung in Göttingen
Molekulare Grundlagen des Hörens

Erstmals ist das „Molecular Biology of Hearing and Deafness“-Symposium in Deutschland zu Gast. Vom 16. bis 19. Mai tauschen sich in Göttingen rund 200 Biologen und Mediziner aus aller Welt über die Molekularbiologie des Hörens aus.
Die Konferenz wird am Mittwoch, 16. Mai, durch Tobias Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften der der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und Forschungsgruppenleiter am MPI für biophysikalische Chemie, und Gregor Eichele, Direktor am MPI für biophysikalische Chemie, eröffnet. Veranstaltungsort ist das Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie in Göttingen, das zusammen mit dem Sonderforschungsbereich SFB 889 „Zelluläre Mechanismen der sensorischen Verarbeitung“ der UMG in Kooperation mit weiteren Forschungsverbünden diese Tagung ausrichtet.

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May 14h, 2018, Göttinger Tageblatt online
Göttinger Forscherteam entwickelt optogenetische Cochlea-Implantate

Ein Forscherteam aus Frankfurter und Göttinger Hörforschern hat eine Voraussetzung für die verbesserte Verarbeitung von Tonfrequenzen über rote Lichtpulse herausgefunden. Optogenetische Cochlea-Implantate sollen gehörlose Menschen eines Tages möglicherweise wieder Musik hören lassen.

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May 3rd, 2018, Göttinger Tageblatt online
"InnoTruck" stoppt in Göttingen

Innovation zum Anfassen

Er präsentiert Technik und Ideen für die Zukunft und soll neugierig machen auf Innovation. Zurzeit macht der „InnoTruck“ des Bundesforschungsministeriums Station in Göttingen: Ein Truck voll mit Forschung zum anfassen und begreifen auf kleinstem Raum.

Heute stelle „gesundes Leben“ die Forschergemeinschaft und Gesellschaft vor ganz andere Herausforderungen. Jetzt gehe es unter anderem darum, wie wir mit einer behandelten aber nicht geheilten Krankheit besser leben können: zum Beispiel mit der Impfkartusche, die ein Medikament sogar in Pulverform ohne Nadel injiziert oder mit Optogentechnik und Licht für besseres Hören.

Auf Initiative des Göttinger Institutes für Auditorische Neurowissenschaften und des „InnerEarLabs“ macht der Truck auch in Göttingen einen Stopp

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May 1st, 2018, Göttinger Tageblatt online
InnoTruck in Göttingen

Technologie der Zukunft erleben

In einem Truck können Besucher am Donnerstag und Freitag, 3. und 4. Mai, eine Ausstellung rund um Erfindungen und zukünftige Technologien besichtigen. Der „InnoTruck“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hält vor dem Alten Rathaus, Markt 9, in Göttingen.

Das Institut für Auditorische Neurowissenschaften und das „InnerEarLab“ an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben den Truck eingeladen. Tobias Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften der UMG, zeigt, wie er genetisch veränderte Zellen mit Hilfe von Licht steuert. „Ich bin begeistert von der Idee und Umsetzung dieses mobilen Dialogforums, mit dem das Spektrum der naturwissenschaftlich-technischen Forschung in Deutschland vorgestellt wird“, erklärt Moser. Die Göttinger könnten nun „Spitzenforschung auf moderne und sehr anschauliche Art und Weise kennenlernen“, sagt der Direktor.

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Feb 22nd, 2018, Göttinger Tageblatt
Uni Göttingen will wieder Exzellenz-Uni werden

Von 2012 bis 2017 war die Uni Göttingen bereits erfolgreich in der Exzellenzinitiative. Im September fällt erneut eine Entscheidung über die Förderung von Spitzenwissenschaft. Vier Anträge für Exzellenzcluster sind dafür eingereicht.

1: “Multiscale Bioimaging: von molekularen Maschinen zu Netzwerken erregbarer Zellen” Ziel ist es, die strukturellen und funktionellen Eigenschaften erregbarer Zellen in Herz und Hirn über mehrere Längenskalen hinweg zu verstehen. Um krankheitsrelevante, kleinste Funktionseinheiten in Herz- und Nervenzellen zu entschlüsseln, sollen innovative bildgebende analytische Methoden entwickelt und angewandt werden. Mit den Erkenntnissen sollen neue diagnostische und therapeutische Ansätze für Erkrankungen von Herz und Hirn ermöglicht werden. Sprecher des Vorhabens sind der Neurowissenschaftler Prof. Tobias Moser von der Universitätsmedizin Göttingen, die Chemikerin Prof. Claudia Steinem von der Uni und der Molekularbiologe Prof. Patrick Cramer vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie.

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Mar 1st, 2018, Die Zeit
Beat the Prof: Was ist das absolute Gehör?

Wo haben Mücken ihre Ohren? Können wir Ultraschall hören?

Ein Forschungsteam, zehn Fragen zum Thema Hören: Beat the Prof!

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Feb 22nd, 2018, Göttinger Tageblatt
Uni Göttingen will wieder Exzellenz-Uni werden

Von 2012 bis 2017 war die Uni Göttingen bereits erfolgreich in der Exzellenzinitiative. Im September fällt erneut eine Entscheidung über die Förderung von Spitzenwissenschaft. Vier Anträge für Exzellenzcluster sind dafür eingereicht.

1: “Multiscale Bioimaging: von molekularen Maschinen zu Netzwerken erregbarer Zellen” Ziel ist es, die strukturellen und funktionellen Eigenschaften erregbarer Zellen in Herz und Hirn über mehrere Längenskalen hinweg zu verstehen. Um krankheitsrelevante, kleinste Funktionseinheiten in Herz- und Nervenzellen zu entschlüsseln, sollen innovative bildgebende analytische Methoden entwickelt und angewandt werden. Mit den Erkenntnissen sollen neue diagnostische und therapeutische Ansätze für Erkrankungen von Herz und Hirn ermöglicht werden. Sprecher des Vorhabens sind der Neurowissenschaftler Prof. Tobias Moser von der Universitätsmedizin Göttingen, die Chemikerin Prof. Claudia Steinem von der Uni und der Molekularbiologe Prof. Patrick Cramer vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie.

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Feb 19th, 2018, Göttinger Tageblatt
Start-up "OptoGenTech" Licht soll taube Menschen wieder hörend machen

Implantierbare Sonden zur Steuerung von Nervenzellen mit Licht entwickelt ein fünfköpfiges Team in Göttingen und Chemnitz. Die Wissenschaftler und Kaufleute, die vom Bund in den kommenden zwei Jahren mit 1,4 Mio. Euro gefördert werden, wollen bis 2019 die Firma „OptoGenTech“ gründen.

Die seit 2002 als Fachgebiet etablierte Optogenetik, die Zellen durch genetische Veränderung lichtempfindlich macht, eröffnet den Lebenswissenschaften ganz neue Perspektiven“, berichtet Tobias Moser vom Institut für Auditorische Neurowissenschaften der Universitätsmedizin Göttingen. Das Start-up baue auf Forschungen auf, die sein Göttinger Team an der Universitätsmedizin und am Deutschen Primatenzentrum in den vergangenen Jahren gemeinsam mit den Physikern Ulrich Schwarz (Chemnitz) und Patrick Ruther (Freiburg) durchgeführt habe.

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Feb 05th, 2018, Göttinger Tageblatt
Optische Vermessung der Nano-Welt

Wissenschaftlern der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sowie des Max-Planck-Instituts (MPI) für biophysikalische Chemie ist es gelungen, die Signalübertragung an Synapsen sichtbar zu machen. Dabei kombinierten sie die optische Nanoskopie mit der „Patch-Clamp Methode“.

„Physiologische Untersuchungen mittels der optischen Nanoskopie helfen, die kleinsten Funktionseinheiten unseres Körpers aufzuklären“, erklärt Dr. Nicolai Urban vom MPI für biophysikalische Chemie. Die elementaren Prozesse des Lebens finden auf sehr kleinem Raum im Bereich zwischen Millionstel (Mikro) und Milliardstel (Nano) Metern statt. Das zeigt sich auch bei Signalübertragung an Synapsen, den Kontaktstellen, über die Nervenzellen miteinander „sprechen“.

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Nov 30th, 2017, Göttinger Tageblatt
Tobias Moser ausgezeichnet

Den Preis als herausragenden Wissenschaftler einer niedersächsischen Universität erhält Prof. Dr. Tobias Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). In der Kategorie „Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler“ wurde Dr. Marion Silies geehrt, die ebenfalls an der UMG forscht.

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Nov 16th, 2017, The Scientist
Optogenetic Therapies Move Closer to Clinical Use

With a clinical trial underway to restore vision optogenetically, researchers also see promise in using the technique to treat deafness, pain, and other conditions.

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Nov 1st, 2017, EMBO J
EMBO J Cover - BEACH proteins regulate cochlear hair bundles

Cover: The cover image shows a stimulated emission‐depletion (STED) microscopy image of the stereociliar arrays of three adjacent cochlear inner hair cells stained for filamentous actin. The maintenance of these delicate structures depends on the linker protein radixin. Genetic deletion of the BEACH protein LRBA induces the progressive loss of stereociliar radixin and causes the hair bundles to degenerate, ultimately leading to deafness. From Christian Vogl, Nicola Strenzke and colleagues: The BEACH protein LRBA is required for hair bundle maintenance in cochlear hair cells and for hearing. For detail, see Article on page 2015. Scientific image by Christian Vogl (Institute for Auditory Neuroscience and InnerEarLab Goettingen, Germany) and Christian Wurm (Abberior Instruments, Goettingen, Germany).

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Sep 29th, 2017, Göttinger Tageblatt
„Exzellenzstrategie / Vier Göttinger Forschungsprojekte in der Endrunde"

In der „Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“ zur weiteren Stärkung der Spitzenforschung an den Hochschulen in Deutschland sind die ersten Entscheidungen gefallen: Vier Projekte der Georg-August-Universität Göttingen sind in die engere Wahl gekommen, teilte die Deutsche Forschungsgemeinschaft am Freitag mit.

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Sep 27th, 2017, Göttinger Tageblatt
„Versteckter Hörverlust / Einblicke in eine kaum bekannte Krankheit"

© Photo: Göttinger Tageblatt
Dass unser Hörvermögen durch jahrelange Lärmbeschallung leiden kann, ist allgemein bekannt. Was aber ist ein versteckter Hörverlust und kann ein einziger Knall ausreichen, um unser Gehör nachhaltig zu schädigen? Um diese Fragen ging es in der Reihe DenkBAR im Kulturcafé Apex.
Der Göttinger Mediziner und Neurowissenschaftler Tobias Moser und Dirk Beutner, Direktor der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), sprachen über die Frage, ob Lärm eine Ursache für den versteckten Hörverlust sein kann. Eingeladen zu der Veranstaltung hatten das Göttinger Exzellenzcluster und das Forschungszentrum für Mikroskopie im Nanometerbereich und Molekularphysiologie des Gehirns (CNMPB).

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Sep 4th, 2017, HNA
„Auf dem Sinne-Parcour: Was das Gehirn nur schwer verarbeitet"

© Photo: Schröter / HNA
Besucherandrang herrschte am Samstag beim "Tag der Sinne" auf den Fluren und in der Cafeteria des Max-Planck-Instituts (MPI) für experimentelle Medizin.
„Das ist echt witzig, aber auch verdammt schwer“, meinte die siebenjährige Luisa, während sie mit der Prismenbrille vor den Augen versuchte, einen Stern nachzuzeichnen.

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Sep 2nd, 2017, Göttinger Tageblatt
„Sinnliches Experimentieren"

Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten: Wie geht das eigentlich?
Die wissenschaftliche Wahrheit hinter diesen scheinbaren Selbstverständlichkeiten war am Sonnabend Thema im Göttinger Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin. Grund genug für die beiden Abteilungen der Göttinger Universität und die Mitarbeiter des Sonderforschungsbereichs „Zelluläre Mechanismen der sensorischen Verarbeitung“, Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsen zu erklären, wie diese Sinne funktionieren und was die Forschung dazu sagt.

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April 18th, 2017, CNBC
"New technology that can help the 360 million people with hearing loss"


• Technology enables rodents to hear light
• Light-sensitive switch controls action of drugs

For the 360 million people worldwide who lack some or all of their ability to hear, technological interventions have already come a long way. But still, they're not perfect. Hearing aids don't translate certain frequencies as well as regular hearing, and some users find hearing interventions uncomfortable or are ideologically opposed to them. Soon that might all change. Scientists are working on a number of experimental techniques that may soon transform hearing interventions. That could greatly improve the quality of life for millions, who have been waiting a long time — the last major innovation in hearing technology occurred in 1985.

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March 16th, 2017, NDR.de
"Göttingen-Spirit": Die Liga der Spitzenforscher

Der Hattrick ist perfekt: Zum dritten Mal in Folge geht der renommierteste deutsche Forschungspreis, der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, nach Göttingen. In diesem Jahr konnte ein Chemiker die Jury überzeugen.

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January 12th, 2017, HNA
Göttinger Wissenschaftler finden eine Ursache für Schwerhörigkeit

Die Ursachen für eine seltene erbliche Schwerhörigkeit haben Göttinger Hörforscher aufgedeckt. Betroffene können leise Töne fast so gut wie Normalhörende wahrnehmen, aber gesprochene Sprache kaum verstehen.

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January 6th, 2017, Göttinger Tageblatt
Ernst Jung Preis 2017 Innovative Therapiekonzepte

Göttingen. Prof. Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften, Sprecher des Sonderforschungsforschungsbereichs SFB 889 „Zelluläre Mechanismen Sensorischer Verarbeitung“ an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und Leibniz-Preisträger 2015, wird auch ausgezeichnet für seine bedeutende Vorarbeit für die weitere anwendungsbezogene Erforschung seines Fachgebiets, so die Begründung der Stiftung. Mit dem Ernst Jung-Preis für Medizin prämiert die Stiftung jährlich Wissenschaftler und Projekte, die durch ihre Arbeit Fortschritte in der medizinischen Therapie vorbereiten. Der Preis ist mit 300 000 Euro dotiert. Moser teilt sich Auszeichnung und Preisgeld mit dem Strukturbiologen Prof. Nenad Ban, ETH Zürich. Moser ist führend in der Erforschung der Synapsen im Innenohr und international an vorderster Spitze in der Erforschung der Physiologie und Pathophysiologie des Innenohrs. Wie werden Geräusche von unserem Gehör aufgenommen? Wie erhalten wir innerhalb weniger Sekundenbruchteile eine akustische Information? Schallwellen treffen auf das Ohr und werden von den Sinneszellen der Cochlea in elektrische Signale umgewandelt, die unser Gehirn wahrnehmen und verarbeiten kann. Diese blitzschnell ablaufenden Prozesse der synaptischen Schallkodierung auf molekularer Ebene zu verstehen, ihre Pathologie zu untersuchen und Gentherapien zu entwickeln, sind die Forschungsziele von Moser und seinen Mitarbeitern. Sie erarbeiten wichtige Grundlagen auf dem Gebiet, das mittlerweile von weltweit mehr als 20 Arbeitsgruppen sehr aktiv erforscht wird. Seit 2008 leisten die Forscher zudem Pionierarbeit bei der Etablierung des optogenetischen Cochlea-Implantats. Ihre Erkenntnisse versprechen Verbesserungen in einer neu zu entwickelnden Generation von Innenohrimplantaten, bei denen die Fasern des Hörnervs mit Licht gereizt werden. In seiner Forschung ist Moser eng vernetzt mit anderen Forschungseinrichtungen. So leitet er in Göttingen die Arbeitsgruppe „Auditorische Neurowissenschaften und Optogenetik“ am Deutschen Primatenzentrum, die Arbeitsgruppe „Synaptische Nanophysiologie“ am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie sowie die Arbeitsgruppe „Auditorische Neurowissenschaften“ am Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin. chb/r